Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, bei welcher Diagnostik und Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgen.

Osteopathie ist als Ergänzung der Schulmedizin zu sehen, und kann bei vielen Formen von Beschwerden und Schmerzen helfen, auch bei Folgesymptomen einer Covid-19-Erkrankung.

Ziel ist es, die Ursachen der Beschwerden zu finden und diese, unter Berücksichtigung der Gesamtheit des Patienten, zu behandeln, sodass sich das Gesamtsystem dem Zustand der Gesundheit wieder annähert.

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Wann kann Osteopathie helfen?

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Hier finden Sie eine Reihe von Beispielen für Erkrankungen, welche osteopathisch behandelt werden können:

 

Craniosacrale Therapie

(Kopf, Wirbelsäule, Kreuzbein)

Migräne

Tinnitus; Schwindel

Neuralgie

Sinusitis

Sehstörung

Zähneknirschen

Stress

Schlafstörung

Innere Unruhe

Abgeschlagenheit

Viszerale Therapie

(Innere Organe)

Sodbrennen

Verdauungsstörung

Blasenentzündung

Inkontinenz

Unerfüllter Kinderwunsch

Periodenschmerz

Atemnot; Asthma

Parietale Therapie

(Bewegungsapparat)

Bewegungseinschränkungen

Sportverletzung

Bandscheibenvorfall

Schleudertrauma

Akute/chronische

Schmerzen

Nach Operationen

Gelenkprobleme

(Hierbei handelt es sich um Beispiele, nicht um Heilversprechen. Im Einzelfall kann eine osteopathische Behandlung nicht angezeigt sein. Eine Rücksprache mit Fachärzt*innen wird empfohlen)

Sollten Sie sich mit Ihrem Anliegen nicht wiederfinden,

oder zweifeln, ob Ihnen Osteopathie helfen kann,

erkundigen Sie sich gerne bei uns!

Philosophie der Osteopathie

Gründervater der Osteopathie ist der amerikanische Landarzt Dr. Andrew Taylor Still. Er entwickelte die Osteopathie als eine ganzheitliche Form der Medizin.

Ganzheitlich bedeutet hierbei, den Menschen sowohl als eine funktionelle Einheit aus Körper, Geist und Seele, als auch den Körper selbst und seinen verschiedenen Gewebe als ein komplexes aber aufeinander abgestimmtes "Orchester" zu betrachten.

Jede Struktur ist über Faszien, Nervenverbindungen und Gefäße mit anderen Regionen des Körpers verbunden und kann im Falle eines krankhaften Zustands somit auch Einfluss auf diese nehmen. Deshalb wird der Patient während einer osteopathischen Untersuchung auch ganzheitlich untersucht - das heißt, von Kopf bis Fuß!

Hand des Schätzchens
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Bewegungseinschränkungen und ungleich verteilte Spannungszustände vermag der Osteopath mit seinen feinfühligen und geschulten Händen wahrzunehmen, um so die ursächliche Dysfunktion, den Auslöser der Symptome bzw. der Pathologie, zu finden.

 

Anschließend assistiert der Behandler den inhärenten Selbstheilungskräften des Patienten in der Auflösung der Dysfunktion, sodass sich das System von innen heraus wieder selbst regulieren und Gesundheit sich wieder manifestieren kann.

Zentral im osteopathischen Konzept sind die inheränten (dem Patienten innewohnenden) Selbstheilungskräfte.

 

Können diese durch äußere oder innere Einflüsse nicht optimal wirken, kann sich dies in Symptomen und schlussendlich auch Pathologien zeigen. Damit der Körper bestmöglich funktionieren kann, bedarf jede einzelne Struktur einer gewissen Bewegungsfreiheit - geht diese verloren, kann sich aus dieser Funktionsstörung mit der Zeit ein krankhafter Zustand einstellen.

 

Still pflegte zu sagen: "Leben ist Bewegung."